2006

Glückwünsche der Feuerwehr oder Geburtstage

 

                                                              (26. August 2006) 

 

 

Die Anwesenheit der Feuerwehr bei Feierlichkeiten der Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung, was bei anderen Wehren Gang und Gebe ist, fehlt in unserer Wehr seit Anbeginn. 

Dieses Thema zog nicht nur den Unmut vereinzelter Rathsdorfer auf unsere Löschgruppe, es löste auch hitzige Diskussionen während einiger Mitgliederversammlungen aus. 

Während einige Kameraden die Meinung vertreten, es bräuchte nicht sein, sehen es andere als unsere Pflicht an. Jedoch wurde dieses heikle Thema nie bis zur endgültigen Lösung bzw. gar nicht mehr besprochen. 

Abgesehen von dieser Tatsache übergab Wehrleiter Heiko Dewitz sämtliche Geburtsdaten der wenigen, ehemalig aktiven Kameraden an die Wriezener Feuerwehr, welche dann dafür sorgen, dass nötige Präsente rechtzeitig bestellt und geliefert werden können.

Somit war es möglich, dass wir an diesem 26. August den ersten Schritt einer hoffentlich langen Tradition, wagen konnten, da der Rathsdorfer Kamerad Günther Fischer seinen 75. Geburtstag feierte. 

Gegen 10 Uhr machten sich der Wehrleiter Heiko Dewitz und Kamerad Willi Dewitz auf den Weg, um ihm im Namen der gesamten Löschgruppe zum Geburtstag zu gratulieren. 

Neben Glückwünschen und einem Blumenstrauß überreichten sie ihm auch einen silbernen, Feuerwehr eigenen “Geburtstagsteller”.Mit Tränen in den Augen nahm der Jubilar die Mitgebrachten Geschenke entgegen, anschließend ließen alle Anwesenden in einer kleinen gemütlichen Runde die vergangenen Jahre des Rathsdorfer Feuerwehralltags Revue passieren.


Die Kameradschaft kennt Grenzen oder Neue, aktive Mitglieder

 

(6.10.2006)

 

 

Wir können ganz stolz auf unsere Kameraden sein, dass sie auch mitziehen,…”

 

Ich hoffe, dit wird och weiter so bleiben !”

 

Löschgruppenführer Heiko Dewitz.

 

 

 

Jedes Jahr im Oktober steht unsere monatliche Mitgliederversammlung unter einem feierlichen Stern, da, wie bereits in den vergangenen Jahren sämtliche Kameraden für ihre Bemühungen in der Wehr mit einer Beförderung ausgezeichnet werden. In diesem Jahr waren es 11 Kameraden und Kameradinnen.

 

 

 

Zum Hauptfeuerwehrmann stiegen auf:

 

Benny Wartenberg, Heiko Sternberger und Tilo Dewitz.

 

Zum Oberfeuerwehrmann stiegen auf:

 

Sven- Olaf Berger, Nicole Heinhaupt, Marc Lippert und

 

hinter dem Wehrführer verdeckt Sven Heinhaupt.

 

Zum Feuerwehrmann wurden befördert:

 

Jan Abramowski, Liana Jahnke, Marko Wenda und

 

 Stephan Schmidt.

 

 

 

Zwei Kameraden der, sagen wir etwas gediegenen Generation erhielten für ihr jahrelanges Engagement in der Löschgruppe eine Ehrenmedaille:

 

Reinhard Jahnke, für seine dreißig jährige Feuerwehrtreue und Kamerad der Alters- und Ehrenabteilung Günther Fischer, der bereits vor fünfzig Jahren der Feuerwehr beigetreten ist.

 

 

 

Neben den, im wahrsten Sinne des Wortes, “ausgezeichneten” Kameraden versammelten sich fast alle Mitglieder unserer Wehr um die zur Tafel zurecht gerückten Tische des Gemeinderaumes.

 

Auch zu dieser Versammlung waren alle Generationen vertreten.

 

Beinahe entschuldigend klangen die Worte vom Wehrleiter, da bereits weitere Kameraden im Besonderen der alters- und Ehrenabteilung diverse Feierlichkeiten und Jubiläen in den vergangenen Jahren hatten, ohne dass Vertreter unserer Wehr daran teilnahmen.

 

Unser Wehrleiter versucht auch alles Mögliche, um sämtliche Ehrenauszeichnungen der letzten Monate nachzuholen .

 

Kamerad Fischer sollte, wie ich bereits geschrieben habe, den Anfang einer langen Tradition einläuten.

 

 

 

Wollen wa darauf anstoßen ?”

 

Haben wa wat ?!”

 

 

 

Keine Frage, sondern eher ein Spaß, denn Kamerad Lothar Ewerth sorgte für das Wohl seiner durstenden Männer und Frauen und somit wurde ein langer, fröhlicher Abend begossen, der zum Ende hin seine anfängliche Freude verlor, da private, lautstark verbale Streitigkeiten im Rahmen des Feuerwehr beisammen seins ausgetragen wurden. Das schlichtende Zureden auf die zwei Parteien durch vereinzelter Kameraden schlug leider fehl sowie auch die Bitte, den Streit nicht in dieser Umgebung außer Kontrolle zu bringen zu lassen.

 

Somit trennte sich ein Teil, der übrig gebliebenen Kameraden gegen zwei Uhr morgens, vom Rest,

 der noch weiter feiern wollte.


Wenige Saubermänner für Wintervorbereitung oder Mangelnde Sicherheit

 

(15. Oktober 2006)

 

 Die Tage werden wieder kürzer und die Temperaturen

entfernen sich spürbar von der 20 Gradgrenze.
 Ein Grund mehr, weshalb die Feuerwehr zum
alljährlichen “Winterputz” ihre Kameraden rief.
Mögen es die oben genannten Gründe gewesen
sein oder gibt es da doch noch andere?
 Jedenfalls fanden an diesem Sonntagmorgen nur
magere sechs Kameraden den Weg zur Feuerwehr.

 

Stephan Schmidt, Reinhard Jahnke, Heiko Dewitz, Marko Wenda, Tilo Dewitz und Nicole Heinhaupt

 

Nichts desto Trotz fuhr dieses Team die vier Brunnen

in Rathsdorf, Altgaul (Storchenturm) und Neugaul ab,

um deren Funktionstüchtigkeit zu überprüfen bzw. um sie von den

wucherndem Gestrüpp der letzten Monate zu befreien.

 

Wie auch beim Frühjahrsputz klappte alles reibungslos.

 

Zum Glück, denn jeder Sicherheitsbeauftragte wäre an einem

schwerwiegenden Hinterwandinfarkt tot zusammen gebrochen,

da der Angriffstrupp mit fehlender Schutzausrüstung am

Strahlrohr bzw. Schlauch sich festhielt.

Da Handschuhe und Helm zur Standardausrüstung gehören,

lagen diese Utensilien fein säuberlich nach Namen getrennt im Feuerwehrfahrzeug.

 

Warum wir diese nicht trugen, obwohl wir es besser wissen müssten- bleibt eine unbeantwortete Frage… .

 

Wie gesagt, alles verlief reibungslos!

 

Jeder hatte seine Aufgabe und wusste somit was zu tun ist:

 erst die TS aus dem Auto hieven, Saugelängen nicht vergessen,

dann den B-Schlauch ausrollen,

 das Strahlrohr befestigen,

den Startknopf drücken, “Wasser marsch”- rufen

 und anschließend alles zusammenpacken und weiterfahren.

 

Als wir diese kleinen Kurzeinsätze hinter uns brachten

war unser Feuerwehrdepot an der Reihe,

auch hier musste mal gründlich durchgefegt und aufgeräumt werden.

 Dadurch, dass wir mal wieder unterbesetzt waren, machten wir nur das Nötigste:

 

Ausfegen, Wettkampfschläuche in den Geräteschuppen

und den Anhänger ins Gerätehaus bringen,

in die TS Frostschutzmittel füllen und das Fahrzeug von Innen säubern.

 

Mehr wollten wir dann wirklich nicht machen, da uns der Magen schon bis in die Kniekehlen rutschte.

 

In den kommenden Tagen werden wir uns dann ein weiteres Mal verabreden, da wir noch die zahlreichen Hydranten in der Gemeinde abfahren müssen.

 

 

Ich hoffe, die Anderen sehen dit och, dass wir saubergemacht haben !“

 

Kameradin Nicole Heinhaupt


Herbstfeuer oder fast ins Wasser gefallen

 

(28. Oktober 2006)

 

Beinahe zu kurzfristig kam uns der Gedanke auch zum

Jahresende ein kleines Feuer für die Dorfgemeinschaft

zu zünden, aber unserer Löschgruppe ist keine Herausforderung

zu schwer, binnen kürzester Zeit türmte sich ein

noch viel größerer Berg voller Äste, Sträucher u.ä. an der altbekannten Feuerstelle.

 

Obwohl die Temperaturen noch recht mild waren,

spielte der Wettergott uns anscheinend das

Aprilwetter- Programm vor, denn um Punkt 19.00 Uhr sollte der

Scheiterhaufen angesteckt werden und haargenau

auf die Minute fing es an langsam vor sich hin zu tröpfeln.

Mag sein, dass das ein Grund dafür war,

dass wir Feuerwehrmänner und Frauen größten Teils unter uns blieben,

nur wenige Rathsdorfer, Alt.-und Neugauler wärmten sich am Feuer,

lauschten der Musik oder aßen eine Wurst mit Brötchen,

die von Lothar Ewerth und Frau zubereitet wurde.

 

 

Doch der Wettergott hatte dann wohl doch noch Erbahmen

und ließ den richtig starken regen erst weit nach

Mitternacht auf den hart gesottenen Rest der feierwütigen

Mitglieder hinab prasseln, Stellenweise regnete es laut Medienberichte ca. 21 Liter pro m².


 

Gratulanten unterwegs Teil 2 oder Goldene Hochzeit

 

(4. November 2006)

 

 

Damit hatte er nicht gerechnet,

trotzdem war beim Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung

Karl Gabriel die Freude groß,

als der Wehrführer Heiko Dewitz und Kamerad Willi Dewitz,

ihm und seiner Frau zur Goldenen Hochzeit beglückwünschten.

 

Neben Kamerad Fischer ist er nun das zweite Feuerwehrmitglied,

bei dem unsere Tradition,

bei großen Feierlichkeiten der Kameraden mit anwesend zu sein, “Fuß fassen” soll.

 

 

 

Es macht wirklich richtig

 

Spaß mit euch!“

 

 

Wehrleiter Heiko Dewitz


Dämpfer durch Kritik oder Weihnachtsfeier 06

 

(2. Dezember 2006)

 

Zum letzten geplanten Termin des Jahres kamen fast alle Kameraden, auch die Alters- und Ehrenabteilung war mit drei Mann gut vertreten. Nach dem auch der letzte Kamerad seinen Platz an der festlich geschmückten Tafel fand, konnte Wehrleiter Heiko Dewitz seine Jahresrede mit den Worten beginnen: “Ich hoffe, ihr erwartet keine große Rede!”

 

Kollektives Schmunzeln.

 

Anschließend ließ Dewitz das vergangene Jahr

 kurz zurückschauend noch einmal Revue passieren:

 

Angefangen von unserer Rufbereitschaft bei möglichen Vogelgrippefällen bis hin zum Rekordsommer, der uns zwei anstrengende Einsätze bescherte, die zum Glück nur materielle Schäden und unserer Wehr einen stolzen Löschgruppenführer bescherten, dieser ließ es sich nicht nehmen und bedankte sich noch einmal öffentlich für die gute Zusammenarbeit im Team.

 

Leider wurde in diesem Jahr nur ein Wettkampf im gesamten Bereich Wriezen organisiert,

 

der alljährlich stattfindende Stadtpokal. Mit erhobener Brust konnten unsere älteren Kameraden nach einer längeren Durststrecke endlich wieder einmal behaupten, dass sie der Jugend etwas vor gemacht haben, hinsichtlich ihres zweiten und somit besseren Platzes als die Männer- jung- Mannschaft.

 

Zu wünschen wäre es nur noch, dass wir unsere Wettkampf- TS im nächsten Jahr wieder flott bekämen, sodass wir nicht mehr auf die Hilfe der anderen Wehren angewiesen wären.

 

 

 

Platz im Jahresrückblick fand neben dem T- Shirt- Sponsor Alfons Breier, der verständlicher Weise an diesem Abend trotz Einladung nicht anwesend sein konnte, auch das Benennen sämtlicher, engagierter Kameraden, wie Lothar Ewerth ( für die ständige Versorgung der hungrigen Meute, so wie auch die Ausstattung unserer Feiern ), Kamerad Heiko Sternberger, Sven Olaf Berger, Benny Wartenberg,… ( für die Renovierung ), Tilo Dewitz ( für das Schreiben der Chronik ) und alle Teilnehmer des Feuerwehrsports.

 

 

Wie sagt man so schön, nach Sonnenschein folgt Regen oder es ist nicht alles Gold, was glänzt:

 

Einen merklichen Dämpfer erhielten alle Kameraden während der angesprochenen Kritik, wie bspw. sämtliche, unbegründete Austritte aus der Wehr;

 

das ( von Lothar Ewerth angesprochene ) Hinterlassen des Saals nach der letzten Feuerwehrversammlung,

 

weitere Punkte wurden ebenfalls angesprochen, die hier aber nicht nennenswert sein sollten… .

 

So, nun möchte ich euch nicht länger mit meiner Rede quälen,” es folgte noch der obligatorische

 

Frohe Weihnachtsspruch und Gruß für das nächste Jahr, bis dann endlich der Weihnachtsschmaus eingeleitet wurde.

 

Anfangs hielten sich die Kameraden ungewohnt zurück, bedrückt von der Kritik oder die nicht vorhandene Weihnachtsstimmung, denn- obwohl laut Kalender der 2. Dezember ist, blühen draußen die Pflanzen, kann man sich in der Sonne baden und schon wieder Frühlingsgefühle bekommen,

 

ein wirklich komisches Wetter.

 

 

Egal, im Endeffekt wurde dann doch bis zum frühen Morgen gefeiert.